Umwelt

Das BiB - Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Das BiB ist grün!

Bewusstsein für nachhaltiges Lernen und Leben wird an unserer Schule groß geschrieben. Durch Projekte wie dem jährlichen Umwelttag, Expertenvorträge, Exkursionen und konkrete Maßnahmen wie dem Verzicht auf umweltschädliche Pappbecher möchten wir Umweltschutz aktiv leben. 

 

Upcycling, Recycling, Fair Trade - dank unseres Umweltengagement sind diese Begriffe keine Fremdwörter mehr, sondern werden im Alltag unserer Schülerinnen und Schüler gelebt und umgesetzt.

Wir machen Nachhaltigkeit an unserer Schule greifbar - und zwar für alle!

 

Quelle: Bart/flickr/cc

Das Umweltteam

Zurzeit bilden sieben Lehrerinnen und Lehrer den festen Kern unseres Umweltteams, der von interessierten Schülerinnen und Schülern ergänzt wird. An Umweltaktionstagen, die das Umweltteam organisiert, bearbeiten die Schüler gemeinsam breitgefächerte Themen zur Nachhaltigkeit. Weiterhin werden alle Klassen mindestens einmal im Schuljahr von dem Diplom-Geografen Martin Fliegner zu Auswirkungen des Klimawandels informiert.
 

Die Umweltbeauftragten jeder Klasse sorgen dafür, dass in den Klassenräumen der Müll getrennt, sinnvoll gelüftet und auch bei der Beleuchtung auf Energieeffizienz geachtet wird. Sie treffen sich zwei- bis dreimal im Jahr zu Schulungen und zum Erfahrungsaustausch (zu den genauen Aufgaben der Umweltbeauftragten
siehe „Handreichungen für Umweltbeauftragte“.
 

Ökologisches Konzept des BIB

Der Umsetzung unserer Umweltziele dienen folgende Maßnahmen:

Energieeinsparung:

  • Haushalten mit elektrischer Energie (Beleuchtung, elektrische Geräte, Photovoltaik)
  • Verbrauchsmonitoring:
  • Haushalten mit Heizenergie (kontrolliertes Heizen und Lüften in den Unterrichtsräumen sowie thermographische Überprüfung der Wärmeabstrahlung)
     

Nachhaltige Nutzung von Ressourcen:

  • Intelligentes Management des Kopierbedarfs
  • Intelligentes Wassermanagement (Stopptaste bei Toilettenspülung, effiziente Spülmaschinenprogramme in den Lehrküchen, Überprüfung der Dichte von Wasserkreisläufen)
     

Abfallmanagement:

  • Reduzierung des Verbrauchs von Alufolien etc. durch Nutzung von Mehrwegboxen
  • Abfalltrennung einschließlich umweltgerechter Entsorgung von Elektroschrott und Sammlung ausgedienter Batterien
     

Gewässerschutz:

  • Einsatz umweltschonender Reinigungsmittel, Berücksichtigung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG)
     

Die ökologischen Anliegen sind am BiB in den didaktischen Jahresplanungen und durch Fortbildungen und Workshops (etwa „Klimaexpedition“ mit Germanwatch) institutionell verankert.
 

Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Das Umweltprojekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ richtet sich am BiB an die gesamte Schülerschaft und das Kollegium.

Martin Fliegner, Geschäftsführer von Geoscopia-Umweltbildung, konfrontiert unsere Schülerinnen und Schüler seit 2015 mit Themen wie Klimawandel, Ressourcenvernichtung, Ernährung und Mobilität.

Frei nach dem Motto „erfahren – sensibilisieren – umsetzen“ kann das Gelernte auf den persönlichen Alltag übertragen werden.
Aus Sicht der Schülerinnen und Schüler stellt sich die Frage, welche Rolle sie selbst im Zusammenhang nachhaltiger Entwicklung spielen und welche Aufgaben von der Politik eingefordert werden müssen.
Die Angesprochenen werden zu „Change-Agents“, also zu denjenigen, die einen Wandel bewirken:

Sie werden befähigt, ihren Mitmenschen Themen wie Klimawandel, Rohstoffabbau, Ernährung und Mobilität zu vermitteln.
 

Das Freitagsprojekt

Martin Fliegner führt dieses Projekt mit jeweils zwei Klassen (jeweils 3 x 90 Minuten) an allen Freitagen im Schuljahr durch, so dass jede Klasse unterschiedslos aller Bildungsgänge mindestens einmal pro Schuljahr teilnehmen kann. Die Themen Klimawandel, Rohstoffabbau, Mobilität, Ernährung werden im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Besonderheit der Veranstaltung ist der Einsatz von aktuellen Satellitenbildern, die zum Beispiel die Klimaveränderung durch „früher – jetzt“–Bilder sehr eindringlich zeigen können. Gletscherschwund, Meeresspiegelanstieg, Extremwetter, Austrocknung der Wüsten – alles wird erlebbar. Die Lage der Hauptbetroffenen des Klimawandels in den Schwellen-Ländern steht im besonderen Fokus der Präsentationen. Kommende Veränderungen werden aufgezeigt, Folgen des eigenen Handelns reflektiert und Handlungsoptionen im privaten und politischen Lebensraum der Jugendlichen diskutiert.
 

Aktionstag BIB für Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Fokus von Klimawandel und Umweltschutz stand im Zentrum der Projekte beim ersten schulübergreifenden Aktionstag „BiB für Nachhaltigkeit“ im Schuljahr 2015/2016. Mit dem Ziel, ein Bewusstsein für den eigenen Beitrag zur Verlangsamung des Klimawandels zu schaffen, bearbeiteten rund 40 Klassen des BiB das Thema Nachhaltigkeit in ganz unterschiedlicher Weise:
Es wurde regional und saisonal gekocht, aus altem Verpackungsmaterial Taschen genäht, ein Waldstück gesäubert, zu erneuerbaren Energien physikalisch experimentiert, außerdem eine Handysammelaktion durchgeführt. Eine Klasse des Beruflichen Gymnasiums baute gar ein Insektenhotel, und die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik verfassten eine „Grüne Zeitung“.

Ein Insektenhotel für das BiB

Gemeinsam mit der Naturschutzjugend (NAJU NRW) schufen Schüler des Beruflichen Gymnasiums ein neues Heim für Insekten. Das 2x2 Meter große Insektenhotel besteht aus verschiedenen Kammern, die die Schüler mit verschiedenen natürlichen Materialien wie Bambus, Holunder, Schilf, getrockneten Brennnesselstielen und Baumschnitt auffüllten. So entstand ein neuer Wohnort für Waldbienen und andere Insekten, deren natürlicher Lebensraum durch die Bauweise moderner Häuser stark eingeschränkt ist. Für das BiB wurde eine Miniaturausgabe des Insektenhotels angefertigt, die auch im Umfeld der Schule Insekten eine neue Heimat bieten soll.

Regionales und saisonales Kochen

Klimafreundliche Nahrungszubereitung durch eine Verminderung der CO2-Bilanz bei den verwendeten Lebensmitteln steht im Zentrum des regionalen und saisonalen Kochens. Nachdem die Schülerinnen und Schüler bei lokalen Landwirten Produkte der Saison eingekauft hatten, wurden in den Lehrküchen der Hauswirtschaft leicht gelingende bzw. alltagstaugliche Produkte wie Apfelpfannkuchen und Kartoffelgratin gemeinsam gekocht – und lustvoll verspeist.
 

Upcycling – Aus alt mach neu!

Auf der Grundlage von Materialien, die die meisten Menschen in den Mülleimer werfen, neue und attraktive Produkte zu erstellen, das ist die Philosophie des Upcyclings. Aus alten Textilien und Verpackungen stellten die Sozialassistenten neue Produkte wie Portemonnaies, Handyhüllen und Taschen her. Dabei entstanden mit etwas Geschick an der Nähmaschine kreative Einzelstücke, die den Gedanken des Wiederverwendens und die Schonung von Ressourcen auf bunte und moderne Art widerspiegeln.

Handy-Sammelaktion 

Im Rahmen unseres Projekttages wurden mehr als 100 Handys gesammelt, die an die Organisation „Mobile-Box“ gingen. In einem zertifizierten Recycling-Betrieb werden aus den alten Geräten wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber Kupfer und Seltene Erden wiedergewonnen, was den umweltschädigenden Abbau in Bergwerken reduzieren hilft. Ein Teil der gesammelten Mobiltelefone wird innereuropäisch wiederverwendet, nachdem diese geprüft, zum Teil repariert und von persönlichen Daten bereinigt wurden. Der Erlös von 98€ wurde einem Kinderheim in Essen gespendet.
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