Soziales

Ausbildungsvorbereitung

Sie sehen Ihren beruflichen Weg im sozialen Bereich?
Sie haben noch keinen Hauptschulabschluss und sind noch berufsschulpflichtig?
Sie möchten mit einem verbesserten Schulabschluss Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen?


Ausbildungsvorbereitung für Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis zur Erfüllung der Berufsschulpflicht, Schwerpunkt Sozial- & Gesundheitswesen
(Ziel: HS 9)

 

Eingangsvoraussetzungen
Wenn Sie die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und noch berufsschulpflichtig sind sowie im Laufe des neuen Schuljahres 18 Jahre alt werden, ist die Ausbildungsvorbereitung im sozialen Bereich der richtige Weg für Sie.
 

Perspektiven
Sie erhalten Grundlagen in den Bereichen Sozial- und Gesundheitswesen. Ggf. können Sie den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erwerben.
Mit dem erfolgreichen Abschluss bieten sich neue interessante schulische oder auch berufliche Möglichkeiten: Sie können sich vielleicht sogar schon nach einem Jahr um einen Ausbildungsplatz bewerben. Ihnen steht aber auch ein weiterer schulischer Weg mit höheren Abschlüssen offen.

Die Ausbildung beinhaltet Praktika im sozialen oder pflegerischen Bereich.
 

Kinderpfleger*in und mittlerer Schulabschluss

Ihr Berufsziel liegt im sozialen Bereich, speziell in der Arbeit mit Kindern? Sie möchten die Fachoberschulreife erwerben? 
 

Staatl. geprüfte*r Kinderpfleger*in und mittlerer Schulabschluss


Eingangsvoraussetzung
Wenn Sie den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder nach Klasse 10 besitzen, können Sie die zweijährige Berufsfachschule für Kinderpflege besuchen.

Zeitlicher Rahmen

Der Unterricht findet an fünf Wochentagen (vollzeitschulisch) statt. Im Verlauf der zweijährigen Ausbildung sind verschiedene Praktika in sozialpädagogischen Einrichtungen von insgesamt 16 Wochen zu absolvieren. In dieser Zeit wird der Unterricht durch den praxisbezogenen Einsatz ersetzt.

Ausbildungsverlauf
In der zweijährigen Berufsfachschule für staatl. gepr. Kinderpfleger*innen sammeln Sie Grunderfahrungen in unterschiedlichen sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern.


Unterrichtsfächer sind: Sozialpädagogik, Gesundheitsförderung und Pflege, Arbeitsorganisation und Recht, Mathematik, Englisch, Deutsch/ Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitsförderung, Politik/Gesellschaftslehre.
 

Abschluss und Qualifikationen
Mit dem erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Berufsfachschule erwerben Sie den Hauptschulabschluss nach Klasse 10, möglicherweise die Fachoberschulreife (mittlerer Schulabschluss) oder sogar die Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Die erfolgreich abgelegte Berufsabschlussprüfung führt zur Anerkennung als staatlich geprüfte*r Kinderpfleger*in.

Dieser Abschluss ermöglicht Ihnen z.B.

  • Die Arbeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung als staatlich anerkannte*r Kinderpfleger*in
  • Den Übergang in weiterführende Bildungsgänge: z.B. Fachschulen für Sozialpädagogik oder Heilerziehungspflege, die Fachoberschule für das Sozial- und Gesundheitswesen oder das Berufliche Gymnasium.
     

Fachoberschule Gesundheit und Soziales

Sie sehen Ihren beruflichen Weg im sozialen bzw. gesundheitlichen Bereich?

Sie möchten schon während der Schulzeit intensive Erfahrungen in der Berufspraxis machen?

Sie möchten die Fachhochschulreife erwerben?


Fachoberschule für Gesundheit und Soziales Klasse 11 und 12


Eingangsvoraussetzung
Wenn Sie die Fachoberschulreife besitzen und Freude daran haben, im ersten Jahr dieses Bildungsgangs an drei Tagen pro Woche ein Praktikum in einer Einrichtung mit sozialem oder gesundheitsbezogenem Profil zu absolvieren, ist die Fachoberschule für Gesundheit und Soziales der richtige Weg für Sie.
 

Dauer
Die Ausbildung dauert in der Regel zwei Jahre (Klasse 11 und 12).
Für Berufsabsolvent*innen mit mindestens zweijähriger einschlägiger Ausbildung oder vierjähriger entsprechender beruflicher Tätigkeit (auch Elternzeit) verkürzt sich die Ausbildungsdauer auf ein Jahr (Klasse 12).
 

Aufbau des Bildungsgangs
In der Klasse 11 ist an zwei Wochentagen Unterricht mit insgesamt 12 Wochenstunden in der Schule vorgesehen. An drei Tagen pro Woche findet das schulisch begleitete Praktikum in den Einrichtungen statt.

Der Unterricht in Klasse 12 findet vollzeitschulisch mit 32 Wochenstunden statt. Der Abschluss der Fachoberschule erfolgt mit der Fachhochschulreifeprüfung.

Abschluss und Qualifikation
In diesem Bildungsgang können Sie während des 12-monatigen Praktikums in Einrichtungen mit  sozialem oder gesundheitsbezogenem Profil (Kindertagesstätten, Altenpflegeheime, Krankenhäuser, Jugendheime, Behinderteneinrichtungen) berufsbezogene, praxisorientierte Kenntnisse erwerben und nach der 12. Klasse abschließend die Fachhochschulreife erlangen. Sie erhalten eine sozialpädagogische und gesundheitswissenschaftlich orientierte Grundbildung, die sowohl auf ein Studium als auch auf vielfältige Berufe dieses Berufsfelds vorbereitet.

 

Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales

Sie sehen Ihre berufliche Zukunft in einem universitären Studium oder in einer sozial-pädagogischen bzw. sozialpflegerischen Tätigkeit?
 

Berufliches Gymnasium für Gesundheit und Soziales

Schwerpunkt Pädagogik (D16)


Eingangsvoraussetzung

Voraussetzung für die Aufnahme ist die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Schüler*innen, die den schulischen Teil der Fachhochschulreife erreicht haben, können u. U. in die Jahrgangsstufe 11 bzw.12 aufgenommen werden.

Dauer

Der Bildungsgang führt innerhalb von drei Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). 
 

 

Aufbau des Bildungsgangs

Der Unterricht im Beruflichen Gymnasium ist in Grund- und Leistungskurse gegliedert. Ein Leistungskurs ist das Fach Erziehungswissenschaften. Als weiterer Leistungskurs wird Deutsch oder Biologie gewählt.
Ein Praktikum ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.
Der Besuch dieses Bildungsgangs wird ggf. durch Schüler-BAföG gefördert.

Abschluss und Qualifikation

Sie erhalten nach erfolgreichem Abschluss die Allgemeine Hochschulreife (Abitur). Das Abitur berechtigt uneingeschränkt zum Studium aller Fächer an Universitäten, Technischen Hochschulen, Musik- und Kunsthochschulen, an Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen. 
Wer den Bildungsgang nach der Jahrgangsstufe 11 oder 12 verlässt, kann den schulischen Teil der Fachhochschulreife zuerkannt bekommen.
 

Erzieher*in

Sie sehen Ihre berufliche Zukunft im sozialpädagogischen Feld?


Staatlich gepr. Erzieher*in/  Fachschulen des Sozialwesens Fachrichtung Sozialpädagogik
 

Eingangsvorraussetzung

  • Sie können den mittleren Bildungsabschluss (FOR) und eine einschlägige Ausbildung im Bereich des Sozialwesens nachweisen (z. B. Kinderpfleger*in, Sozialhelfer*in)?
  • Oder Sie haben erfolgreich einen zweijährigen, berufsqualifizierenden Bildungsgang im Bereich Sozialwesen abgeschlossen (Fachoberschule, höhere Berufsfachschule)?
  • Oder Sie besitzen den mittleren Bildungsabschluss (FOR), haben eine abgeschlossene nicht einschlägige Berufsausbildung und ein 6-wöchiges Praktikum* (240 h) in einer sozialpädagogischen Einrichtung absolviert?
  • Oder Sie besitzen die Zugangsberechtigung zum Studium an einer Fachhochschule oder Universität und haben ein 6-wöchiges Praktikum* (240 h) in einer sozialpädagogischen Einrichtung absolviert?
     

* Hinweis zum 6-wöchigen Praktikum (240h): Tätigkeiten z.B. als Integrationshelfer*in oder Schulbegleiter*in können nicht anerkannt werden.
 

Dann stehen Ihnen die Türen zum Besuch der Fachschule offen!

Dauer
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie besuchen die vollzeitschulische Unter- und Oberstufe und absolvieren im dritten Ausbildungsjahr ein Berufspraktikum.  

Aufbau des Bildungsganges

Die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in ist eine generalistische Ausbildung, die Sie auf alle möglichen Arbeitsfelder (z.B. Tageseinrichtungen für Kinder, Offener Ganztag, Heim) einer/s Erzieherin/Erziehers vorbereitet. In jedem Schuljahr liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf unterschiedlichen Zielgruppen, so dass alle Arbeitsfelder im Laufe der Ausbildung beleuchtet werden.
 

Unterrichtsfächer

Fachrichtungsbezogener Lernbereich:

  • Berufliche Identität und Perspektiven weiter entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren sowie Übergänge unterstützen sowie Religionslehre
     

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Naturwissenschaften
  • Politik/Gesellschaftslehre

Das Studium an der Fachschule ist lernfeldorientiert und praxisbezogen. Praktische Erfahrungen können Sie in vier Praxisblöcken von insgesamt 16 Wochen sammeln (der Nachweis einer Masernschutzimpfung ist für die Ableistung des Praktikums zwingend erforderlich). 
Das anschließende einjährige Berufspraktikum wird schulisch begleitet und kann in allen sozialpädagogischen Berufsfeldern absolviert werden.

Abschluss und Qualifikation
Mit dem erfolgreichen Abschluss bieten sich interessante berufliche Perspektiven: Als staatlich anerkannte/r Erzieher*in können Sie als pädagogische Fachkraft in Tageseinrichtungen für Kinder, im offenen Ganztag, in der Kinder- und Jugendarbeit, in der ambulanten und stationären Jugendhilfe, in der Jugendsozialarbeit, Jugendkulturarbeit und Freizeitpädagogik tätig werden.
 


 

PIA - Ausbildung Erzieher*in

Sie sehen Ihre berufliche Zukunft im sozialpädagogischen Feld?


PIA Ausbildung Staatlich gepr. Erzieher*in Fachschulen des Sozialwesens Fachrichtung Sozialpädagogik
 

Eingangsvoraussetzung

  • Sie können den mittleren Bildungsabschluss (FOR) und eine einschlägige Ausbildung im Bereich des Sozialwesens nachweisen (Kinderpfleger*in, Sozialhelfer*in)?
  • Oder Sie haben erfolgreich einen zweijährigen, berufsqualifizierenden Bildungsgang im Bereich Sozialwesen abgeschlossen (Fachoberschule, höhere Berufsfachschule)?
  • Oder Sie besitzen den mittleren Bildungsabschluss (FOR), haben eine abgeschlossene nicht einschlägige Berufsausbildung und ein 6-wöchiges Praktikum* (240 h) in einer sozialpädagogischen Einrichtung absolviert?
  • Oder Sie besitzen die Zugangsberechtigung zum Studium an einer Fachhochschule oder Universität und haben ein 6-wöchiges Praktikum* (240 h) in einer sozialpädagogischen Einrichtung absolviert?
  • Sie besitzen einen Nachweis einer Masernschutzimpfung, die für die Arbeit in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe erforderlich ist?


* Hinweis zum 6-wöchigen Praktikum (240h): Tätigkeiten z.B. als Integrationshelfer*in oder Schulbegleiter*in können nicht anerkannt werden.

Dann stehen Ihnen die Türe für eine praxisintegrierte Ausbildung als Erzieher*in offen!

Dauer und Verlauf

Der Bildungsgang dauert insgesamt 3 Jahre.
1. bis 3. Halbjahr: 3 Tage Schule + 2 Tage Praxis
4. bis 6. Halbjahr: 2 Tage Schule + 3 Tage Praxis

 
Am Ende des dritten Ausbildungsjahres nehmen Sie am Fachschulexamen teil (Abschluss theoretischer Teil) und absolvieren ein Kolloquium als Abschluss des fachpraktischen Teils Ihrer Ausbildung. Nach erfolgreichem Abschluss beider Teile sind Sie staatlich anerkannte/r Erzieher*in.

Aufbau des Bildungsganges

Die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in ist eine generalistische Ausbildung. Nach der Ausbildung können Sie in Tageseinrichtungen für Kinder, im Offenen Ganztag, im Heim oder in der offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig werden. In jedem Schuljahr liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf unterschiedlichen Zielgruppen, so dass alle Arbeitsfelder im Laufe der Ausbildung beleuchtet werden.

Sie absolvieren Ihr Praktikum 3 Jahre in einer Praxisstelle. In der Mittelstufe absolvieren Sie ein 6-wöchiges Praktikum in einem anderen Arbeitsfeld.

Unterrichtsfächer
Fachrichtungsbezogener Lernbereich:

  • Berufliche Identität und Perspektiven weiter entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren sowie Religionslehre


Fachrichtungsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Naturwissenschaften
  • Politik/Gesellschaftslehre
     

Fachschule und Praxis

  • Für die gesamte Ausbildungsdauer der PiA liegt die Verantwortung bei der Fachschule, die die Ausbildungsinhalte in Kooperation mit den Trägern vorgibt.
  • Die Fachschule klärt die rechtlichen Aufnahmevoraussetzungen, der Träger (Praktikumsgeber) entscheidet über die Einstellung der Studierenden.
  • Hierfür schließen die Studierenden einen Praktikantenvertrag mit dem Träger ab. Für die fachpraktischen Ausbildungszeiten besteht ein Anspruch auf eine Praktikantenvergütung (tarifanalog).
     

Kooperationspartner

  • AWO Essen
  • Diakonie Essen
  • evangelische Kirchenkreise (Haus der ev. Kirche)
  • Jugendhilfe Essen
  • KiTa Zweckverband Essen
  • Stadt Essen
  • CSE Essen
  • DKSB Essen
  • Fröbel Essen
  • VKJ Essen


Abschluss und Qualifikation
Mit dem erfolgreichen Abschluss bieten sich interessante berufliche Perspektiven: Als staatlich anerkannte/r Erzieher*in können Sie als pädagogische Fachkraft in Tageseinrichtungen für Kinder, im offenen Ganztag, in der Kinder- und Jugendarbeit, in der ambulanten und stationären Jugendhilfe, in der Jugendsozialarbeit, Jugendkulturarbeit und Freizeitpädagogik tätig werden.


Bewerbung und Anmeldung


Interessenten*innen für das Schuljahr 2022/23 melden sich bitte zunächst über Schüler-Online an. Eine Anleitung zur Anmeldung bei Schüler-Online finden Sie hier. Beratungstermine werden Ihnen in Schüler-Online mitgeteilt, schauen Sie bitte dort regelmäßig nach. Spezialisierte Lehrerinnen und Lehrer nehmen dann mit Ihnen in den folgenden Tagen Kontakt auf, um alle weiteren Fragen zur Bewerbung und Anmeldung zu klären.


Die Bescheinigung der Eingangsvoraussetzungen erfolgt im Rahmen dieses Verfahrens. Bitte sehen Sie davon ab, unaufgefordert Bewerbungsunerlagen an die Schule zu schicken.

Wir freuen uns auf Sie!

 


 

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